5 Ursachen für zu viel Bauchfett ????

Es dauert nicht mehr lange und der Sommer steht vor der Tür! Du willst dich in der Badehose bzw. im Bikini wohlfühlen? Wir haben dir 5 Faktoren zusammengefasst, welche für überflüssiges Fett am Bauch verantwortlich sind. Was du dagegen tun kannst, erfährst du natürlich auch hier ??????

Wer kennt’s nicht? Man hält sich eisern an seine Diät, man geht regelmäßig ins Fitness-Studio um sich die überschüssigen Pfunde abzutrainieren, jedoch bleibt eines aus: der flache Bauch.

Der Grund dafür ist, dass man den Bauchspeck nicht nur durch Ernährung und Sport reduzieren oder gar beseitigen kann. Warum das so ist? Weil die Bauchregion unterschiedliche „Arten“ von Fetten beinhaltet, welche für den Schutz der Organe und zur Energiezufuhr beitragen. Hier die unterschiedlichen Fettarten und wozu sie gut sind:

Subkutanes Fett

Dies beschreibt die unterste Schicht der Haut. Hauptsächlich dient Subkutanfett als Wärmeisolator und Energiespeicher – was „leider“ auch mit sich bringt, dass diese Fettschicht oft mehrere Zentimeter dick ist. Dies trägt dann natürlich auch zur dicken Optik am Bauch, dem Po, der Hüfte und den Oberschenkeln bei.

Viszeralfett

Auch bekannt als intraabdominales Fett kommt dies hauptsächlich in der freien Bauchhöhle vor. Es umgibt die menschlichen Organe sowie das Verdauungssystem. Zur „voluminösen Optik“ des Menschen trägt es nicht bei, jedoch kann ein erhöhter Viszeralfett-Anteil im Körper dazu beitragen, dass sich das Bauchvolumen von innen heraus vergrößert und der Bauch somit praller und dicker wirkt.

Intramuskuläres Fett

Wie der Name schon sagt, befindet sich dieses Fett in der eigentlichen Bauchmuskulatur. Im Körper befindet sich davon (je nach Körperbau und Veranlagung) 180g bis 700g und ist somit kaum relevant, wenn es ums Abspecken geht.

5 Ursachen die deine Fettverbrennung blockieren können

1. Stress

Cortisol. Das Fatburn-Blocker Hormon schlechthin.

Gelangt der menschliche Körper in eine Stress-Situation, so schüttet dieser das Stresshormon Cortisol aus. Nicht nur die damit in Verbindung stehenden unkontrollierten Fress-Attacken tragen zur Fett-Blockade bei, sondern auch dessen Einfluss auf die Fett-Zelle.

Aber Achtung: Auch Sport kann zur Ausschüttung dieses Hormons führen – hier heißt es dann: So schnell wie möglich mit Lebensmitteln dagegenwirken. Mehr dazu erfährst du in unserem kommenden Blog-Beitrag über das „böse“ Stresshormon Cortisol, sowie einfache Hilfsmittel, wie du dessen Ausschüttung stoppen kannst.

 

2. Keine Abwechslung im Training

Damit die Fettverbrennung optimal angeregt wird, müssen neue Reize im Körper gesetzt werden. Das heißt: Leg deinen verstaubten Trainingsplan zur Seite und bring frischen Wind in dein Training. Du wirst schnell merken, dass auch der Muskelkater wieder ordentlich zuschlagen wird 😉

Unsere Empfehlung wäre, gerade in der Zeit vor dem Sommer sein Training um ein HIIT-Training zu ergänzen. Was das genau ist und wie du dir deinen optimalen HIIT-Trainingsplan zusammenstellen kannst, erfährst du in unseren Blog-Post Supersätze und Dropsätze.

Der Vorteil: HIIT Trainings dauern im Normalfall nicht länger als 30 Minuten. Du kannst also bei jeder Trainingseinheit andere Muskelgruppen trainieren und neue Übungen hinzufügen. Somit verhinderst du, dass sich dein Körper an das Training gewöhnt und dir dein Stoffwechsel einschläft. Mehr dazu findest du in unserem Blog-Beitrag „Trainingsplan wechseln. Aber warum?“

Bald kommt unsere Fitness-Tagebuch App GOFLEX zum kostenlosen Download in den Google Play Stores sowie in den Apple App Store. Tragt euch doch schon mal ein und erhaltet laufend Updates sowie kostenlose Trainingspläne 😉

3. Zu wenig Schlaf

Ausreichend Schlaf ist als Sportler das A und O. Nicht umsonst sagt man, dass man im Schlaf „wächst“ – Grund dafür ist, dass der Körper im schlafenden Zustand Wachstumshormone ausschüttet, welche zum Muskelaufbau sowie zur Fettverbrennung beitragen.

Außerdem fördert ausreichender Schlaf die Regeneration der Organismus sowie der einzelnen Muskelpartien. Darum ist es wichtig, ausreichend zu schlafen und auch sich einen gesunden Schlafrhythmus anzueignen.

4. Das falsche Training

Crunches. Sit-Ups. Hüftheben. Wood Chops. ?

Falsch. Ein großer Fehler ist es, seinen Körper mit zu vielen und zu intensivem Bauchtraining zu überfordern. Bauchtraining ist zwar ein wichtiger Faktor für einen trainierten und harten Bauch, jedoch sollte man zuerst bei der Ernährung ansetzen.

Der Irrglaube ist nämlich, dass intensives Bauchtraining das Fett in der Bauchregion verschwinden lässt. Das ist leider nicht wahr und außerdem kann man durch Bauchtraining genau den gegenteiligen Effekt erzielen, indem man durch die Bauchmuskulatur seine Fettpölsterchen nach vorne drückt.

Darum ist es wichtig eine optimale Kombination aus Ausdauer-Training und Krafttraining zu absolvieren. Im Cardio-Sport bringt man seine überschüssigen Fetteinlagerungen zum schmelzen und mit Hilfe des Krafttrainings stärkt man diese Regionen.

5. Zu viel Salz

Überschüssiges Natrium wird in subkutanem Wasser gespeichert.

Vereinfacht: Fügt man dem Körper zu viel Salz zu, fördert dies die Wassereinlagerung. Das wiederum schlägt sich dann negativ auf die Problemzonen.

Im Normalfall sollte dies kein Problem sein, wenn man sich gesund und vor allem ausgewogen ernährt. Das Salz als Gewürz sehe ich hier viel weniger als Problem. Das eigentliche Problem stellen Fertiggerichte mit Geschmacksverstärkern oder Junk-Food, welche enorm erhöhte Natrium-Werte haben, dar.

Also gilt wie immer: Gesund ernähren, ausreichend Sport machen, dann klappt es auch diesen Sommer mit dem heiß ersehnten Sixpack!