Booster-Test: #NOT4PUSSY von BPS Pharma

Alle reden darüber. Wir haben gespannt auf ihn gewartet und nun ist er endlich da: Der Hardcore-Booster aus dem Hause BPS Pharma mit dem polarisierenden Namen #NOT4PUSSY – was sich hinter dem Produkt verspricht und ob er wirklich nur für „echte Männer“ ist, lest ihr in unserem Booster Test.

Achtung: Dies ist eine Review zu einem sogenannten HARDCORE BOOSTER. Die Einnahme des Produktes geschieht auf eigene Verantwortung. Ob Booster gesundheitsgefährdend sind, oder nicht, interessiert uns bei einem Booster Test nicht. Moral-Kommentare könnt ihr euch für andere Fitness-Seiten aufheben ?

Inhaltsstoffe

Einnahme-Empfehlung: 8,5 Gramm
Portionen pro Dose: 28

Enthalten sind:

325mg Di-Koffein Malat,
1,3 Dimethylamylamine HCL (DMAA),
Shizandra Extrakt,
Citrullin Malat,
Guarana,
Grüner Tee Extrakt,
Tyrosin,
Vitamin C,
Niacin

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#not4pussy inhaltstoffe dmaa

Das Design

Jetzt fragen sich bestimmt Viele: Was hat das Design mit dem Booster an sich zu tun? Normalerweise verlieren wir kein Wort über das Design der Dose oder des Produktes selbst – aber hier muss einfach mal gesagt werden: HAMMER! Top. Auf jeden Fall auch in Kombination mit dem Namen „#NOT4PUSSY“ ein Grund, warum ich ihn mir gekauft habe!

Zudem sind die Einnahme-Empfehlungen, sowie Mengenangaben der Inhaltsstoffe sehr unterhaltsam:

Einnahme Empfehlung #not4pussy booster

Der Geschmack

Was will man sich großartig von einem Booster-Geschmack erwarten.  Aufgrund vom enthaltenen Koffein haben diese ja sowieso immer einen etwas bitteren (Nach)Geschmack. Oft wird dieser dann noch mit ganz ausgefallenen und unmöglich künstlich schmeckenden Geschmäckern wie „Tropical Punch“, „Blueberry“ oder ähnlichem versehen. Ein Graus.

Ich habe mich bei dem neuen Hardcore Booster für die Geschmacksrichtung „INS4NE FLAVOUR“ entschieden. Warum? Weil ich den Namen toll fand. Leider gibt es diese Geschmacksrichtung derzeit auf Amazon nicht mehr, jedoch stehen nun 4 weitere Geschmäcker zu Verfügung:

Cat Berrys (Rote Beeren)

Coca Brown (Coca Cola)

Painful Passion (Maracuja)

Sunshine Orange (Orange)

 

Einen Scoop (8g) des etwas abschreckend riechenden Pulvers mit 300ml Wasser verrühren, durchmixen, einen vorsichtigen Schluck nehmen – überraschend Angenehm!

Der Booster an sich schmeckt etwas süßlich. Im Nachgeschmack, wie bereits angenommen, durch das Koffein etwas bitter. Mir persönlich macht der bittere Geschmack nichts, da ich von billig BCAA’s und Koffeintabletten schon viel schlimmeres gewohnt bin. Ins4ne Flavour kann ich somit nur empfehlen!

Die Wirkung

Ich hatte ein leichtes Kribbeln bzw. einen gewissen Respekt vor der ersten Einnahme um ehrlich zu sein. In der ersten Version, mit DMHA wurde der Booster nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen. Kein Monat vergeht und das Nachfolge Produkt steht in den Produktregalen. Eine Blende mit immerhin 7,6 Gramm pro Portion, versteckt die „geheimen“ Zutaten. Was ist darin wirklich enthalten?

Vorsichtig öffne ich die Dose und trinke meine ersten 300ml von dem pinken Gesöff:

Der Hardcore Booster von BPS Pharma
#Not4Pussy - oder doch?

Ich habe von Freunden bereits gehört, dass er ziemlich knallen soll. Lange ist es her, dass ich den letzten Booster im System hatte. Damals habe ich vor dem Training noch Kickdown von Zec+ konsumiert. Der funktionierte bereits sehr gut. Jedoch kam mir die Begeisterung meiner Freunde bei diesem Booster etwas „größer“ vor.

Boom.

20 Minuten, nachdem ich den Booster getrunken hatte, merkte ich, wie er zu wirken begann. Ein unglaublicher Drang, Gewichte wie ein Irrer durch die Gegend zu schleudern durchzog meinen Körper. Der Tunnelblick setze ein. Die Herzfrequenz wurde kenntlich erhöht, was auch das Schwitzen enorm verstärkte.

Soweit so gut. Top motiviert absolvierte ich also mein Rücken / Bizeps Training. Kraft-technisch verdammt gut. Was jedoch auch an der erhöhten Kohlenhydrat-Zufuhr in den letzten Tagen liegen kann. Der verstärkte Pump, welcher höchstwahrscheinlich größtenteils dem darin befindlichen Citrullin zu verdanken ist, war pervers. Pervers geil um ehrlich zu sein.

Erschöpfung? Definitiv ein Fremdwort. Wenn mein Trainingspartner nach 1,5h nicht komplett erledigt aufgehört hätte, würde ich vermutlich Heute noch am Kreuzheben sein ?

Summa summarum führte die gute Tagesverfassung, die optimale Ernährung, der äußerst positive Gefühlszustand sowie der Hardcore Booster zu einem mehr als nur erfolgreichen Training.

Diese 3 Punkte setze ich auch voraus, wenn man vor hat, einen Hardcore Booster vor dem Training zu konsumieren. Dieses Supplement ist eine Mischung aus unterschiedlichen Chemikalien und bei weitem kein Wundermittel. Seid euch dessen also bewusst.

Das Down

Matschig im Kopf. Verwirrt. Unfähig sich zu Unterhalten. Erschöpft. Fertig mit der Welt. Game Over.

Das sind die ersten Punkte, die mir zu dem „Tag danach“ (oder den Stunden nach dem Training) einfallen.

Die vorher unfassbare Ausdauer ist verflogen. Man fühlt sich schlapp. Ausgelaugt. Als hätte man 72 Stunden durchgearbeitet. Jedoch nicht im Büro, sondern in einer Mine.

Es ist kaum in Worte zu fassen. Ich war teils angepisst. Gedanklich ganz wo anders. Rückblickend ging der Stimmungszustand schon in eine Richtung der „Winterdepression“.

Zudem war die Nacht (ich hab den Booster so gegen 17:00 Uhr eingenommen) auch nicht so ganz erholsam wie erwartet. Unruhiger Schlaf, erhöhter Puls kombiniert mit einer extremen körperlichen Müdigkeit. Unangenehm.

Fazit

Viel Positives, viel „Negatives“. Ich bin mir der Wirkungsweise, bzw. dem Auf und Ab bei der Einnahme eines Hardcore Boosters bewusst. Aus diesem Grund finde ich das „Down“ halb so wild. Ich habe ja immerhin mit so etwas gerechnet.

Außerdem kann man, wenn man weiß, wie es einem danach geht, die Einnahme so timen, dass es mehr oder weniger „egal“ ist. Wichtig ist hier nur, dass man den Booster nicht am Abend vor einer wichtigen Prüfung, einem wichtigen Termin oder sonst was konsumiert. Natürlich gilt das nur für die Menschen, die genau so reagieren wie ich. ?

Wissen, wie der Booster wirkt, was er sich bringt und ob man gut damit umgehen kann, tut man es nur, wenn man ihn selbst testet! Ich kann ihn, trotz dem starken „Down“ das ich nach der Einnahme (nach der 2. war es am stärksten) hatte, nur wärmstens empfehlen. Ab und an mal einen Booster vor dem Training zu scheppern und mal richtig an seine Grenzen zu gehen haben im Normalfall noch keinem geschadet.

Ich achte darauf, allgemein Pre-Workout Booster maximal alle 7 Tage zu konsumieren, da sonst die Rezeptoren relativ schnell zumachen und der Booster die Wirkung verliert.

In diesem Sinne: Hört auf euren Körper. Mutet euch nicht zu viel zu. Schaltet euren Kopf ein beim Kauf, sowie bei dem Konsum von Supplements und bleibt fit!

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