Trainingsplan wechseln. Aber warum?

Beinahe alle tun es, viele wissen nichtmal, warum sie es tun: Den geliebten Trainingsplan durch einen „neuen“ ersetzen. Warum, wie oft und wann diese Praktik für einen effektiven Muskelaufbau bzw. erfolgreiche Fettverbrennung essentiell ist, haben wir für dich hier erläutert.

Warum du den Trainingsplan wechseln solltest!

Der Trainingsplan. Mit unter eines der wichtigsten Werkzeuge zum Erlangen deines Traumkörpers. Warum wechseln, wenn doch eh alles glatt läuft und man die Muskelgruppen optimal gesplittet hat?

Ganz einfach mit nur einem Wort zu beschreiben: Gewöhnungseffekt.

Führst du Wochen, oder gar Monate lang die selben Übungen mit den gleichen Wiederholungen und den exakt gleichen Satzzahlen aus, wird deine Muskulatur keine Reize mehr verspüren, da sie sich an den gesamten Ablauf gewöhnt hat.

Bekommt der Muskel keinen Reiz, so hält er es nicht für nötig, sich weiterzuentwickeln und sich zu verstärken. In dem Artikel über Drop- und Supersätze sind wir bereits auf die Reiz-Thematik eingegangen.

Wichtig ist es also, seinem Körper und seiner Muskulatur immer wieder neuartigen Reizen auszusetzen. Eine Funktionsweise hierfür ist zum Beispiel der Trainingsplanwechsel. Natürlich gibt es auch noch einige andere Praktiken, welche am Ende des Beitrages zusammengefasst wurden.

Trainingsplan wählen

Wie oft sollst du den Trainingsplan austauschen?

Dein Körper ist faul. Das liegt nicht an dir, keine Angst, sondern in der Natur des Menschen 😉 Das ist auch mit der Grund, warum sich der Körper „schnell“ an gewisse Abläufe gewöhnt um diese mit dem geringsten Energieverbrauch auszuführen.

Wichtig ist es hier, eine gewisse Konstanz in sein Training zu bringen. Ziehe dein Training für ca. 6-10 Wochen durch, notiere deine Erfolge und deine Entwicklung und führe danach einen Wechsel durch.

Somit wird deiner Muskulatur im Training nicht langweilig 😉

Vergiss nicht, auch mal eine Pause einzulegen! Ja – es klingt hart. Ist es auch. Aber kleine Trainingspause lassen den Körper gänzlich generieren und wirken sich positiv auf die Muskulatur, die Gelenke und die Bänder aus.

Alternativ (für die, die eine Pause nicht aushalten) kannst du auch zwischendurch mal 1-2 Wochen ein Training mit 50-70% deines normalen Trainingsgewichtes absolvieren, um deinen Körper etwas zu schonen.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt für einen Wechsel?

Sobald du merkst, dass du Gewichtstechnisch ein Plateau erreicht hast und nicht mehr weiter kommst, ist es eigentlich schon zu spät. Aber keine Angst – woher soll man denn auch wissen, wann man anstehen wird.

Oft reicht es auch einfach schon aus, wenn du die Reihenfolge der Übungen etwas adaptierst. Natürlich sollst du diese nicht willkürlich über den Haufen werfen, aber für mich hat es sich zB als äußerst effektiv erwiesen, das Schrägbankdrücken mit dem Flachbankdrücken auszutauschen. Somit konnte ich bei den oberen Brustbereich mit voller Power bearbeiten, ohne vorher irgendetwas belastet zu haben.

Ich zB passe meine Trainingspläne immer an meine körperliche Entwicklung an. Will ich zunehmen bzw. effektiv Masse aufbauen, gehe ich gerne auf Maximalkraft.

Hab ich als Ziel, mein Körperfett zu verringern, hebe ich die Wiederholungszahlen an, tausche ein paar Übungen aus und ziehe diesen Plan ca. 6 Wochen durch (je nachdem, ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, oder nicht).

Neue Reize setzen. Aber wie?

Trainingsplan wechseln (Wiederholungszahl, Zusammensetzung der Übungen)

Übungen austauschen

Reihenfolge der Übungen tauschen

Drop- und Supersätze ins Training einbauen

Trainingspausen einlegen

Trainingsplan wählen